Meine Zeit bei der Bundeswehr

 7./410     3./410    2./420    G36

Truppenabzeichen
für Transportsoldaten
 
Am 01.11.1997 begann mein Grundwehrdienst in der 7. Kompanie des Transportbatallions 410 in Burg bei Magdeburg. Unterteilt wurde diese Einheit in 4 Züge, wobei ich im 3. Zug gelandet war. In dieser Zeit lernten wir  Marschieren, unser Zeug zusammenhalten,
schnell und oft rennen, tarnen und also´n Blödsinn, der aber auch Spaß machen kann.
Dabei hatten wir glücklicherweise selten Regen aber öfters Kälte. Unsere 48-Stunden Übung verbrachten wir bei leichtem Frost in der Nähe von Burg. Aufstehen war um 5Uhr, Zapfenstreich frühestens 22 Uhr, wobei wir froh waren, wenn wir Dienstunterbrechung (so um 20/21h) erhielten. Dienstschluß - was ist das?

Kurz vor Weihnachten wurden wir teilweise aufgeteilt und in die engültigen Einheiten versetzt. Der größte Teil in die 3./410, einen bzw. zwei Flure höher. Zum Glück blieb der 3. Zug zum größten Teil zusammen.
Anfang 1998 begann die Schieß/Wach Ausbildung und die ersten kamen zur Fahrschule
BC (Lkw ohne Anhänger). Ich landete in Strausberg für 6Wochen - BCE (komplett Lkw).
Es war eine sehr lustige Zeit bei (und in) Berlin, besonders mit Kamerad Lankat.
Ohne großartiges lästiges Grüßen und wenig militärische Ordnung - besonders wenn man
im Fahrlehrerraum abends Dart spielt, worauf es durch  eine pätzenden HG am nächsten Tag gewaltigen Anschiß gab.
In Burg begannen gleich mal die ersten Transporte, kurz danach eine besch... Übung in Ehra-Lessien, wo es endlich mal genug Munition (G3, MG, teilw. P1) zu vernichten gab.

Kurz danach wurde ich in die 2./420, 3km vor der Haustür (Stabsfeldwebel  Draak  -Danke), versetzt.
Dort wurde es bei max. 25 Mann teilweise recht lustig. Wir waren 7 Mannschaften, der
Rest Uffze, Feldwebel, 2 Offz. Die Kasere ist ruhig gelegen, win Wochenenddienst
war wunderbar dazu geeignet, das Auto gründlichst zu waschen und auszuschlafen, wenn man es geschickt anstellte. In dieser Einheit erfolgte ein Besichtigung ähm Übung im Harz.
Wir schliefen in einem Berg, der als bobensicheres Depot dient und sahen uns mit den Lkw´s ein wenig die Gegend an. Es folgte ein Hubschrauberrundflug, als Erkundungsübung getarnt. Nur die KRK-Ausbildung war Schitt, sie begann an einem Freitag.
Im Juli hatte ich dann 5 Wochen Urlaub (mit Dienstausgleich) und danach war meine letzte Woche beim Bund, wo ich dank eine dummen Feldwebel´grad so an einer Disziplinarmaßnahme vorbeischlitterte.

Der 31.08.1998 war endlich der letzte Tag.

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