


Kurz vor Weihnachten wurden
wir teilweise aufgeteilt und in die engültigen Einheiten versetzt.
Der größte Teil in die 3./410, einen bzw. zwei Flure höher.
Zum Glück blieb der 3. Zug zum größten
Teil zusammen.
Anfang 1998 begann die Schieß/Wach Ausbildung
und die ersten kamen zur Fahrschule
BC (Lkw ohne Anhänger). Ich landete in
Strausberg für 6Wochen - BCE (komplett Lkw).
Es war eine sehr lustige Zeit bei (und in)
Berlin, besonders mit Kamerad Lankat.
Ohne großartiges lästiges Grüßen
und wenig militärische Ordnung - besonders wenn man
im Fahrlehrerraum abends Dart spielt, worauf
es durch eine pätzenden HG am nächsten Tag gewaltigen Anschiß
gab.
In Burg begannen gleich mal die ersten Transporte,
kurz danach eine besch... Übung in Ehra-Lessien, wo es endlich mal
genug Munition (G3, MG, teilw. P1) zu vernichten gab.
Kurz danach wurde ich in die
2./420, 3km vor der Haustür (Stabsfeldwebel
Draak -Danke), versetzt.
Dort wurde es bei max. 25 Mann teilweise recht
lustig. Wir waren 7 Mannschaften, der
Rest Uffze, Feldwebel, 2 Offz. Die Kasere
ist ruhig gelegen, win Wochenenddienst
war wunderbar dazu geeignet, das Auto gründlichst
zu waschen und auszuschlafen, wenn man es geschickt anstellte. In dieser
Einheit erfolgte ein Besichtigung ähm Übung im Harz.
Wir schliefen in einem Berg, der als bobensicheres
Depot dient und sahen uns mit den Lkw´s ein wenig die Gegend an.
Es folgte ein Hubschrauberrundflug, als Erkundungsübung getarnt. Nur
die KRK-Ausbildung war Schitt, sie begann an einem Freitag.
Im Juli hatte ich dann 5 Wochen Urlaub (mit
Dienstausgleich) und danach war meine letzte Woche beim Bund, wo ich dank
eine dummen Feldwebel´grad so an einer Disziplinarmaßnahme
vorbeischlitterte.
Der 31.08.1998 war endlich der letzte Tag.